Feuer

Das „Spiel“ mit dem Feuer gibt es in folgenden Variationen:

Die Feuerjonglage, das Feuerspucken und das Feuerschlucken. Wichtige Voraussetzung ist ein verantwortlicher Umgang mit dem Feuer. Denn obwohl es spielerisch aussieht, handelt es sich immer noch um ein gefährliches Element, was ohne Aufsicht nicht geübt werden darf.

 

Wie funktioniert das?

 

Feuerjonglage:

Es gibt Feuerkeulen und brennbare Jonglierbälle, die mit Petroleum getränkt werden. Diese werden genauso jongliert wie die nichtbrennbaren Gegenstände. Ein geübter Jongleur würde niemals eine Feuerkeule am brennenden Ende fangen, da er schon vorher seine Hand wegziehen würde. Bei den Bällen benötigt man Feuerfeste Handschuhe.

Inzwischen gibt es auch brennende Diabolos die mit Feuerfester Schnur gehandhabt werden.

 

Feuer spucken:

Die einfache Möglichkeit ist es mit Bärlappsporen, die in der Apotheke erhältlich sind, zu spucken. Es handelt sich dabei um ein Pulver, das in zerstäubter Form leicht entzündlich ist. Um für Sicherheit zu sorgen, kann es durch ein Röhrchen gepustet werden.

Die schwierigere, gefährlichere, aber schönere Variante ist das Feuerspucken mit Flüssigkeit. Dazu verwendet man gereinigtes Petroleum oder noch besser Pyrofluid FS, was extra für das Feuerspucken entwickelt wurde und in Jonglierläden erhältlich ist. Leider sind alle flüssigen Stoffe mehr oder weniger gesundheitsschädlich.

Damit sich die Flüssigkeit gut entzündet, muss sie fein zerstäubt werden. Als Vorübung wird Wasser verwendet. Durch die geschlossenen Lippen wird die Flüssigkeit mit hohem Druck herausgepresst. Wenn ausreichend Sicherheit mit dem Wasser gewonnen ist, kann man zum Spucken mit Feuer übergehen.

Feuer schlucken:

 

An einer Metallstange wird eine Mullbinde befestigt. Diese wird in Wundbenzin getränkt und entzündet. Dann wird der Kopf in den Nacken gelegt und der Mund weit geöffnet. Die Fackel wird senkrecht in den Mund geführt und durch langsames Ausatmen gelöscht. Dies darf jedoch nicht vom Publikum bemerkt werden. Außerdem handelt es sich um einen gefährlichen Trick, der zu Verbrennungen führen kann und deshalb nur unter professioneller Anleitung eingeübt werden darf.

Für alle Bereiche gilt in jedem Fall der besonnene Umgang mit dem Element Feuer.

 

Der Umgang mit Feuer fördert:

vor allem der verantwortungsbewusste Umgang mit einem Gefahrenelement steht als Lernprozess im Vordergrund
Überwindung von Ängsten
Im Falle der Feuerjonglage siehe Jonglage

 

Für wen eignet sich der Umgang mit Feuer?

Das Feuerspucken mit Bärlappsporen lässt sich mit Kindern ab 8 Jahren durchführen. Für die Feuerjonglage ist das perfekte Beherrschen dreier Keulen Voraussetzung.

Das Feuerspucken und –schlucken mit Petroleum bleibt den Jugendlichen vorbehalten. Das Einverständnis der Eltern sollte eingeholt werden.

Aktuelles

Hier ein kleines Video vom Aufbau in Remels

Unsere neuen T-Shirts sind da!

Besuchen Sie auch unser Zirkuszentrum


Nichts mehr verpassen! Befreunde Dich mit uns auf Facebook oder hol Dir den Newsletter...

Tournee 2017:

 

- Frankenberg (Fortbildung)

- Berlin (Schulprojekt)

- Rommerskirchen (Schulprojekt)

- Wintervarieté (08.04)

- Wolfenbüttel (Ferienprojekt)

- Kassel (Schulprojekt)

- Steinfeld (Schulprojekt)

- Remels (Schulprojekt)

- Vallstedt (Schulprojekt)

- Rinteln (Schulprojekt)

- Frankenberg (Schulprojekt)

- Herford (Schulprojekt)

- Nürnberg (Schulprojekt)

- Remseck (Schulprojekt)

- Berlin (Schulprojekt)

- München (Schulprojekt)

- Braunschweig (Inklusionsprojekt)

- Harz (Schulprojekt)

- Braunschweig (Schulprojekt)

- Karlsruhe (Schulprojekt)

- Berlin (Schulprojekt)