Jonglieren

Jonglage

 

Jonglieren ist eine unendliche Kunstform, die man mit den unterschiedlichsten Gegenständen sowie der Anzahl der Gegenstände, die geworfen und wieder gefangen werden, ausüben kann.

In der Regel werden Tücher, Bälle, Ringe und Keulen jongliert. Aber auch andere Gegenstände lassen sich einsetzen (z.B. Pfanne, Apfel, Ei, usw.) Eine weitere Variante ist die Partnerjonglage. Normalerweise wird sie zu zweit ausgeübt, aber theoretisch ist eine Begrenzung an Personen nicht gegeben.

Die Jonglage kann auch mit anderen Geräten, wie z.B. Einrad, Rola-Bola oder Laufkugel  kombiniert werden.

Daraus ergeben sich unzählige Varianten und Möglichkeiten.

 

Wie funktioniert das?

In der Regel beginnt man mit 3 Tüchern, die sich durch den hohen Luftwiderstand langsamer bewegen. Die Grundbewegung gleicht einer umgefallenen 8.

Ein Tuch (Ball, Ring oder Keule) folgt nun exakt dieser Linie. Es wird abwechselnd geworfen. Erst rechts, dann links, wobei die Objekte jeweils unter dem anderen hindurch geworfen werden. Schon ist ein fortlaufendes Jonglieren möglich. Das Muster entspricht dem Unendlichkeitszeichen aus der Mathematik. Dieses Muster nennt man Kaskade und es ist die Grundform, auf der sich weitere Jongliermuster aufbauen.

Nach einigen Übungen mit Tüchern geht man normalerweise zu Bällen über. Anschließend folgen Ringe und Keulen, die schwerer zu jonglieren sind, da sie in Rotation bzw. in eine Drehung um die eigene Achse versetzt werden müssen.

Jonglieren fördert:

 Mehrere Bereiche, wie Sportlichkeit, Erlebnis, Motorik, Sozialverhalten und Spiel werden durch das Jonglieren, wie folgt, angesprochen und gefördert:

Ausdauer Beweglichkeit Balance
Kraft Rhythmusgefühl Gleichgewichtssinn
Reaktion Auge-Hand-Koordination Sozialerfahrung durch Partnerjonglage

Stimulation der rechten Gehirnhälfte durch erhöhte Beanspruchung der linken Hand (bei Linkshändern umgekehrt)

Für wen eignet sich das Jonglieren?

BETTINA BARDELL, beziffert den günstigsten Zeitpunkt um mit dem Jonglieren anzufangen auf 8 oder 9 Jahre, da früher die motorischen Fähigkeiten in der Regel noch nicht ausgereift sind [1] .

Nach oben ist die Grenze theoretisch offen. Je nach Alter und Begabung variiert höchstens die Dauer des Trainingsaufwands.

[1] Vgl.: BARDELL, Bettina: Circus – Bewegungskünste – mit Kindern. Moers: Aragon Verl. 1992, S. 26.

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